Weichkäseherstellung (Teil 3)

Weichkäseherstellung (Teil 3)
 
Zutaten:
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Weichkäse
 
Zubereitung:
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  7. Schritt: Füllen des Bruches in die Käseformen
  Nun kann der Bruch direkt mit einem Löffel in die mit einem feuchten
kleinen Käseleinen ausgelegten gelochten Käseformen geschöpft werden.
Die Formen können gut randvoll geschöpft werden, weil sich die
Käsemasse nach dem Molkeaustritt noch stark setzt. (Für den Anfang
kann man auch ein 0,5 l Plastiktöpfchen nehmen, in das man Löcher
sticht) Bruch nicht in die Form drücken! Hinweis: Die Käseformen
müssen während des Einfüllvorganges und beim anschliessenden Abtropfen
der Molke so stehen, dass die Molke sofort ungehindert auslaufen kann
und der Käse keine "nassen Füsse" bekommt. (Sieb) Sollen Käse gemacht
werden, die Gewürze wie z. B. Kümmel, Walnüsse, grünen Pfeffer,
Knoblauch usw. enthalten, so mischt man die Gewürze einfach unter den
Bruch. Hierzu wird der Bruch zunächst in eine kleine Schüssel
geschöpft, mit dem jeweiligen Gewürz vermischt und dann erst in die
Formen gefüllt.
  Warum Schöpfen in Käseformen?
  Durch das Einschöpfen des Bruches in Käseformen läuft die
überschüssige Molke ab, darüber hinaus erhält der Käse seine
ansprechende Form. Besonders schöne Käselaibchen entstehen, wenn die
im Handel erhältlichen Käsekummen (Käselaibformen) verwendet werden
und der Weichkäse nach jeweils einigen Stunden - wenn er fest genug
ist - mehrmals gewendet wird.
  8. Schritt: Austropfen des Weichkäses
  Wenn die Käseformen gefüllt sind, wird das Käseleinen über die
Käsemasse gefaltet, die dann bei normaler Zimmertemperatur zum
Austropfen der Molke ungefähr 48 Stunden stehengelassen werden muss.
Danach kann der Käse vorsichtig aus der Form genommen und ausgetucht
werden. Während der Austropfzeit alle 8-10 Stunden wenden, damit die
Molke gleichmässig abläuft und der Käse beidseitig rundgewölbt wird.
  Warum austropfen?
  Durch das Austropfen erhält der Käse die erforderliche Festigkeit
(Konsistenz).


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